In meiner Arbeit begegnen mir immer wieder Menschen mit den verschiedensten Lebenssituationen. Der klassische Blick in der Ergotherapie ist grundsätzlich ganzheitlich. Durch meine Arbeit, gerade auch in der Sterbebegleitung, fehlten mir allerdings „Werkzeuge“, die das Wohlbefinden des Patienten noch besser unterstützen können, als ich es aus der klassischen Ergotherapie kannte. So entwickelte sich mein Interesse und meine Neugier für die fernöstlichen Heilmethoden. Ich erlernte zunächst Akupressur, die sich zur tiefen Entspannung und für das Lösen von Ängsten als sehr hilfreich erwies.
Meinen ersten Impuls, zum Reiki, bekam ich durch eine ehemalige Patientin. Sie erzählte mir, dass sie Fernreiki praktiziert und so immer wieder Freunden und Bekannten geholfen hat. Als ich selbst eine Schulterproblematik nach einem Unfall hatte, erinnerte ich mich daran und kontaktierte sie. In zwei Fernreiki Behandlungen verbesserten sich meine Schmerzen und das eingeschränkte Bewegungsausmaß deutlich. Während der Behandlung konnte ich Wärme an der betreffenden Schulter spüren und schlief jedes Mal tief und fest und wachte erholt auf.
Es sollte noch einige Zeit vergehen, bis ich den entscheidenden Impuls erhielt, mich auf meine Reiki Reise zu begeben. Auch dies geschah durch einen meiner Patienten (ein Reiki Meister). Wir führten viele Gespräche darüber und ich fühlte in mir den tiefen Wunsch, selbst Reiki zu erlernen. Für mich, war ziemlich schnell klar, dass ich damit meinen Herzweg beschreite.